Lehrangebote im Schwerpunktprogramm „Visuelle Anthropologie“
Im Sommersemester 2008
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Keifenheim,
Barbara
Visuelle Anthropologie: Aktuelle Trends im ethnographischen Film und Stand der theoretischen Debatten. Partnerschaftsseminar mit dem Institut Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen.
8 ECTS
Seminar: Sozialwissenschaften-Vertiefung
Blockseminar, Beginn: 16.04.08 14-16 Uhr AM 103
Mit dem Verlust des exotischen „Feldes“ entdeckt der ethnographische Film eine Fülle neuer Themen in einer zunehmend vernetzten Welt.
Ziel des Seminars ist es, sich einen Überblick über die neuesten Filmproduktionen zu verschaffen und diese aus der Perspektive rezenter Theoriedebatten in der Visuellen Anthropologie zu analysieren.
Das Seminar findet in Zusammenarbeit mit einem gleich ausgerichteten Seminar am Institut für Europäischen Ethnologie der Universität Göttingen statt und sieht für jede Gruppe eine Exkursion in die Partnerstadt vor.
So werden sich beide Seminargruppen nach einer jeweils eigenen Vorarbeit erstmals auf dem Internationalen Göttinger Filmfestival (GIEEF) treffen und gemeinsam die neuesten ethnographischen Filmproduktionen sichten sowie Interviews mit den Filmemachern durchführen.
Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Göttinger Gruppe eine Reise an die Viadrina unternehmen, um mit den hiesigen Studierenden in einem Wochenendseminar die Recherchenergebnisse auszutauschen.
Leistungsnachweis: Hausarbeit
Teilnahmebeschränkung: 12 TeilnehmerInnen
Termine:
16.4. : 14h-16h Vorbesprechung
und Themenausgabe
30.4. – 4.5. Exkursion nach Göttingen
7.5.: 14-16h Nachbesprechung Exkursion und Festival
30.5.-1.6. Gemeinschafts-Blockseminar mit den Göttinger Studierenden
an der Viadrina
u.U. eine abschließende Nachbesprechung
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Keifenheim,
Barbara
Kameragestützte Recherchen zur Grenzproblematik. Recherche und Herstellung eines Films. Teil 2.
9 ECTS
Seminar: MA, Sozialwissenschaften / Stadt - Region - Kultur // HS
Dienstag, 11:15 – 14:45 Uhr, Ort: AM 138
MASS, MICS
Im Sommersemester werden die Recherchen- und Filmteams des Winter-Seminars ihre in der polnisch-deutschen Grenzregion begonnenen Arbeiten in doppelter Form zum Abschluss bringen. Einerseits geht es jeweils um die Fertigstellung eines Dokumentarfilms, andererseits werden die Ergebnisse der qualitativen Recherchen in einem schriftlichen Bericht vorgestellt und reflektiert.
Hinweise zur Veranstaltung: Es können keine neuen TeilnehmerInnen aufgenommen werden. InteressentInnen haben die Möglichkeit, sich für das im WS neu startende zweisemestrige Programm zu bewerben unter anthro@europa-uni.de.
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Barbara
Keifenheim, Ulrike Callenius
Aktionsräume des DDR-Amateurfilms am Beispiel des Amateurfilm-Centrums Frankfurt (Oder)
8 ECTS
Seminar: BA, Kulturwissenschaften - Vertiefung
In den 25 Jahren seines Bestehens hat das Amateurfilm Centrum Frankfurt (Oder) bis 1988 über 170 Filme zu DDR- und lokalspezifischen Themen produziert.
Themenwahl und Machart scheinen auf den ersten Blick einer durchgängigen Haltung der Filmemacher verpflichtet zu sein, nicht nur abzubilden was ist, sondern besonders auch das, was sein soll.
Im Seminar wollen wir durch detailgenaue Filmanalysen, durch Vergleich und Gegeneinanderstellen ausgewählter Filme untersuchen, in wieweit hinter den stereotypen Inszenierungen mitunter auf tonlicher, bildlicher und musikalischer Ebene ein Bedeutungsüberschuss kreiert wurde, der zusätzliche Interpreationsspielräume eröffnet(e).
Blockseminar
Teilnahmebeschränkung: 25 TeilnehmerInnen
Einführung und Vorbesprechung 21.4. von 16-18 Uhr
Leistungsnachweis: Hausarbeit
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Wolbert,
Barbara
Medien und Migration
Zum sozialen Gebrauch von Fotografie und Video im Kontext der Globalisierung
3/6/9 ECTS
Seminar: MA: Wissen-Kommunikation-Gesellschaft
/ Soziale Bewegungen - Institutionen - Kulturelle Orientierungen / Sozialwissenschaften
//
MASS/MICS: Wahlmodul (Migration-Ehnizität-Ethnozentrismus) / MASS:
Forschungsmodul (Empirisches Forschungsseminar)
Mittwoch, 14-tägig, 14:15 - 17:45 Uhr, Veranstaltungsbeginn: 09.04.08
GD 202
MES
Dieser Kurs ist im Schnittfeld von Visueller Anthropologie, Anthropologie der Medien und Migrationsforschung angesiedelt und stellt die Bildproduktion und den sozialen Gebrauch von Fotos und Videos in den Mittelpunkt.
Theoretischer Ausgangspunkt des Seminars ist ein intrinsisches Moment der Fotografie – die Möglichkeit, mit diesem Medium Abwesendes präsent zu machen.
Aufgabe des Seminars ist es, genauer zu untersuchen, wie dieses mediale Potential im Migrationskontext zum Tragen kommt.
Mit dem Blick auf Praktiken visueller Kommunikation von Migranten diskutieren wir, wie über Fotos und Videos und deren kommunikativem Gebrauch Zugehörigkeit hergestellt wird und wie diese visuellen Medien, unmittelbar oder über das Internet, zur Schaffung von Lokalität - zur ‘production of locality’ (Appadurai) - eingesetzt werden.
Dieser Kurs stützt sich auf die Analyse von Bildern, auf die Diskussion theoretischer Texte und auf Fallstudien der Seminarteilnehmer; intensive Kurzzeitfeldforschungen, die mit dem Studium der Literatur verbunden werden, sind Grundlage der Hausarbeit, die im Verlauf des Semesters anzufertigen ist.
Literatur: Die verbindliche Seminarlektüre (Texte von Arjun Appadurai, Roland Barthes, John Berger, Pierre Bourdieu, Victor Burgin, Richard Chalfen, Marianne Hirsch, Annette Kuhn u.a.) wird in der Bibliothek (Semesterapparat) einzusehen und als Reader beim „Kopier-Fritzen“ erhältlich sein. Neben der Lektüre werden private Fotos, Pressefotos, Buchillustrationen, Abbildungen in Ausstellungskatalogen, Werbefotos und bewegte Bilder und Stills aus dem Internet sowie Videos benutzt werden.
Hinweise zur Veranstaltung: Teilnahmebegrenzung auf 25 Studierende (Voranmeldung im Sekretariat des Lehrstuhls Anthropologie (HG Raum 250 über anthro@euv-frankfurt-o.de ist unter Angabe einer Emailadresse möglich). Den angemeldeten Studenten wird in der ersten Semesterwoche eine Seminarbeschreiung zugeschickt.
Hinweise zum Blockseminar: 09.04., 23.4. , 7.5. , 21.5., 4.6., 18.6. , 2.7., 16.7. (14-20 Uhr) Alle Termine im GD 202; Es sind 1-2 Exkursionen (Besuch von thematisch relevanten Ausstellung(en)) geplant, die, sofern das terminlich möglich ist, an den Seminarmittagen stattfinden sollen.
Leistungsnachweis: Die Benotung des Seminarscheins setzt sich zusammen aus: a) schriftlichen Arbeiten, insges. 15-18 Seiten (Kurzessay von 2-3 Seiten (10%), Test (10%) und Hausarbeit von 13-16 Seiten (40%)): 60% b) mündlichen Kurzpräsentationen (Kommentar zur Seminarliteratur, Vorstellung der eigenen Arbeitsergebnisse): 20% c) Beteiligung an der Seminardiskussion: 20% d) der Arbeit an einem Studien-/Forschungstagebuch (auf freiwilliger Basis): Sonderkredit (-0.5 von der Gesamtnote).
Sprache: Schriftliche Seminararbeiten können auf Deutsch oder auf Englisch eingereicht werden.
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